Jahres­bericht 2025

KunstistZuversicht

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freund*innen des Kunstmuseum Wolfsburg,

mit Zuversicht kann man eine auf die Zukunft hin ausgerichtete, innere Einstellung beschreiben, die eine Grundlage menschlichen Handelns ist. Diese dynamische Kraft speist sich – ebenso wie die Hoffnung – nicht aus der Gewissheit, dass alles gelingen wird, sondern aus dem Vertrauen, dass Handeln grundsätzlich sinnvoll ist – selbst unter unsicheren Bedingungen. Wo Zuversicht fehlt, erstarrt der Mensch in Vorsicht, Zynismus oder bloßer Verwaltung des Bestehenden. Wo sie vorhanden ist, entsteht Bewegung: der Mut, Entscheidungen zu treffen, Verantwortung zu übernehmen und die Zukunft als gestaltbar zu denken.
Zuversicht ist gewissermaßen ein innerer Horizont, vor dem sich das menschliche Denken und Handeln abspielt. Sie erlaubt es, über den unmittelbaren Moment hinauszublicken und dem eigenen Tun Bedeutung zuzuschreiben. Menschen handeln zuversichtlich, wenn sie davon ausgehen, dass ihre Handlungen Wirkung entfalten können – sei es im persönlichen Leben, im sozialen Miteinander oder im politischen Raum. Diese Haltung ist nicht blind optimistisch. Im Gegenteil: Zuversicht schließt die Wahrnehmung von Risiken, Scheitern und Widersprüchen ein. Sie ist eine Haltung des „Dennoch“: Trotz unvollständigen Wissens, trotz möglicher Rückschläge wird gehandelt. In diesem Sinne ist Zuversicht eine Voraussetzung von Freiheit, denn nur wer an die Möglichkeit von Veränderung glaubt, kann sich als handelndes Subjekt verstehen.

Ausstellungen

Leandro Erlich. Schwerelos

12. 10. 2024 — 13. 7. 2025

Mit der monografischen Ausstellung Leandro Erlich. Schwerelos setzte das Kunstmuseum Wolfsburg 2025 einen Maßstab in seiner 30-jährigen Geschichte. Über 76.000 Besucher*innen erlebten die eindrucksvollen Installationen des argentinischen Künstlers Leandro Erlich – damit war es die besucherstärkste Ausstellung des Hauses.

Leandro Erlich lässt im Kunstmuseum Wolfsburg Wunder geschehen. In seiner ersten monografischen Ausstellung in Deutschland hebelt der 1973 geborene Argentinier physikalische Gesetze aus und jongliert mit unserer Wahrnehmung.
Monopol, November 2024
Im Mittelpunkt von Erlichs Kosmos stehen wir Menschen – unsere Bedürfnisse und Beschränkungen. ‘The sky is the limit’ hieß es einst. Doch wirklich groß denken können nur wenige. So wird Erlich zum Türöffner. Er will uns ins Unbekannte locken.
ttt online, 6.10.2024, Sylvie Kürsten
Mit seiner Kunst möchte Erlich dazu anregen, darüber nachzudenken wie lange wir noch ein Zuhause auf dieser Erde finden können. Er betont die Notwendigkeit, die Rolle der Erde bei der Erhaltung unseres Lebens anzuerkennen. Seine Skulptur fordert uns auf, Technik und Natur nicht länger als entkoppelt zu betrachten, sondern als untrennbar miteinander verbunden.
Publik Forum, 25.10.2024
Alles könnte anders sein. Nichts muss bleiben, wie es ist. Und der Mensch darf sich selbst überraschen, niemand verbietet es ihm. Die Sehnsucht nach Leichtigkeit, recht verstanden, ist ein Aufbruch ins Offene. Eine Reise ins All der Unmöglichkeiten. Und auch ein Museumsbesuch in Wolfsburg.
Die Zeit, 7.11.2024, Hanno Rauterberg
In Zeiten von KI-Simulationen und Deepfakes animiert Leandro Erlichs Kunst zum genauen Hinsehen ein: Was ist echt? Was nur vorgetäuscht? Gleichzeitig ist sie äußerst unterhaltsam und kommt trotz versteckten Botschaften ohne erhobenen Zeigefinger aus. Die Besucher werden bei Erlich zu Performern, die sich innerhalb seiner Installationen vor den Blicken anderer und der Kamera selbst inszenieren.
Der Tagesspiegel, 19.12.2024, Nicole Büsing und Heiko Klaas

Gary Hill. Eine Frage der Wahrnehmung

30. 11. 2024 — 16. 3. 2025

Die Ausstellung Gary Hill. Eine Frage der Wahrnehmung bereicherte bis zum Frühjahr 2025 das Programm des Kunstmuseum Wolfsburg um eine ebenso reflektierte wie zeitgemäße Auseinandersetzung mit Fragen medialer Erfahrung. Mit einer prägnanten Werkauswahl – ausschließlich aus der eigenen Sammlung des Museums – machte die Ausstellung die komplexen Mechanismen von Wahrnehmung, Bildproduktion und medialer Inszenierung erlebbar und bot Besucher*innen unterschiedlichster Hintergründe einen Zugang zu einem künstlerisch-phänomenologischen Denken, das gerade in der digitalen Gegenwart hohe Relevanz besitzt.

Gary Hills Videos und Installationen zeigen, wie wir Informationen wahrnehmen und verstehen. Sprache, Bild und Ton spielen dabei die größte Rolle. Er nutzt seine Techniken als Mittel, um Erfahrungen und Erscheinungen zu zeigen. Das Video ist für den Künstler ein Medium, das als Spiegel des Bewusstseins fungieren kann
Wolfsburger Allgemeine Zeitung, 30.11.2024, Bettina Jaeschke
Aber so konzeptuell verkopft und didaktisch sind die Arbeiten Gary Hills dann doch nicht, sie sind auch sinnliche, ästhetische und partizipative Angebote.
taz, Die Tageszeitung, 17.2.2025, Bettina Maria Brosowsky

Iryna Vorona. Im Angesicht des Krieges

26. 2. — 25. 5. 2025

„Ich wollte die Auswirkungen des Krieges im Herzen Europas auf die am wenigsten geschützten Menschen dokumentieren und die Schwierigkeiten zeigen, die sie im täglichen Kampf um grundlegende Rechte und Freiheiten durchmachen müssen“, erklärte Iryna Vorona zur Motivation ihrer Kunstwerke. Ihre Ausstellung präsentierte aus Anlass des dritten Jahrestages des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine eine Auswahl von 23 Zeichnungen. Die gezeigten Arbeiten sind überwiegend während der ersten 248 Tage nach Kriegsbeginn entstanden und wurden nun erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Sie dokumentieren die unmittelbaren Auswirkungen des Krieges auf die Schwächsten der Gesellschaft und sind dabei nicht nur ein Zeugnis des Leids, sondern auch ein Ausdruck von Widerstand und Hoffnung. Voronas Werke sind ein bewegendes visuelles Tagebuch, das sowohl die Grausamkeit des Krieges als auch den unerschütterlichen Überlebenswillen und die tiefe Menschlichkeit der Porträtierten zeigt. Mit feinen Linien und expressivem Strich hält die Künstlerin individuelle Schicksale sowie kollektive Erfahrungen fest. Iryna Voronas Arbeiten sind künstlerische Dokumente und ein Mahnmal gegen das Vergessen.

Voronas Kohlezeichnungen sind von einer Intensität, die unmittelbar berührt. Wohl jeder denkt sofort an Käthe Kollwitz: Vorona gelingen mit ähnlich kräftigem, dunklem Strich, teils auf bräunlichem Papier, aufs Archetypische reduzierte Bildnisse des Menschlichen in Ausnahmesituationen. Oft sind es Kinder, die wohl verletzlichsten Leidtragenden eines Krieges, schutzsuchend in den Armen ihrer Mütter.
taz nord, 17.5.2025
Auch das Video entstand ausihren persönlichen Erfahrungenwährend ihrer Isolation in denvon russischen Truppenbesetzten Vororten von Kiew im Frühjahr 2022. Begleitet von Textfragmenten aus ihren Aufzeichnungen, macht es die existenzielle Unsicherheit und die Zerbrechlichkeit des Alltags in Zeiten des Krieges spürbar.
Wolfsburger Allgemeine Zeitung, 12.3.2025
Sanft geführte Linien der Kohlestifte lassen zwei einander umschlingende menschliche Körper förmlich verschmelzen. Das Paar neigt ihre Köpfe zueinander und sie küssen mit geschlossenen Augen ein Baby in ihrer Mitte. Das Gesicht des Babys blickt den Betrachter aus dem Zentrum der Zeichnung unschuldig an, während die Eltern alles zu tun scheinen, um ihm ein Gefühl von Geborgenheit zu vermitteln. Zugleich spielen Hände eine große, generelle Rolle in Iryna Voronas Arbeiten – sie symbolisieren die Kraft der Gemeinschaft, aber auch des Halts.
Braunschweiger Zeitung, 25.5.2025

Freischwimmen. Köpper in die Kunst!

9. 5. — 28. 9. 2025

Neugierig und unermüdlich zogen vor allem die Jüngeren sowie ganze Familien ihre Bahnen durch die Ausstellung Freischwimmen. Köpper in die Kunst! und erkundeten auf bislang nie da gewesene Weise die Sammlung des Kunstmuseum Wolfsburg: spielerisch, assoziativ und interaktiv. Dies geschah sowohl vor Ort als auch online auf der Plattform Studio Digital. Mit großem Enthusiasmus kamen Kinder und Jugendliche teils Woche um Woche erneut ins Museum, um gemeinsam mit Freund*innen die verschiedenen Activity Guides auszuprobieren und ihren ganz persönlichen „Freischwimmer“ zu erwerben.

Immersiv bedeutet das vollständige Eintauchen (Köpper!) in eine Erfahrung, aber auch das Auflösen von Grenzen zwischen realer und digitaler Welt. Und logisch: trendy digitale Angebote macht die neue Sonderschau auch. Vor allem aber lädt sie dazu ein, in der Galerie im Obergeschoss in eine schillernde Auswahl populärer Kunstwerke der Sammlung einzutauchen und sich damit sozusagen kunstmuseal freizuschwimmen.
Braunschweiger Zeitung – Florian Arnold
Statt strenger Präsentationen wagt sich die Ausstellung weit hinaus auf das offene Meer der Möglichkeiten.
Weltkunst – Ausgabe 01.07.2025
Freischwimmen ist kein klassischer Museums­besuch, sondern eine Einladung, Kunst einmal anders zu erleben. Badehosen braucht es dafür nicht – Neugier reicht.
SUBWAY Magazin
Es ist empfehlenswert, viel Zeit mitzubringen. Man kann aber auch mehrmals zu Besuch kommen, denn immerhin gibt es vier verschiedene Activity Guides, anhand derer man die Ausstellung erleben kann.
Hallo Wochenende Wolfsburg
Viele der Werke laden zum Interagieren ein oder zum Staunen - manchmal auch beides zugleich.
Wolfsburger Allgemeine Zeitung
Die Ausstellung spiegelt mit ihrer besonderen Konzeption die aktuellen Entwicklungen in der internationalen Museumswelt wider.
Rainbow Lifestyle Magazine
„Freischwimmen" in Wolfsburg. Ein fröhliches und bereicherndes Baden in Kunst
INART Berlin

Ceija Stojka. Wir konnten nichts tun

2. 8. — 5. 10. 2025

Mit Ceija Stojka. Wir konnten nichts tun wurde die Reihe der Lounge-Ausstellungen im Sommer fortgesetzt. Die in Kooperation mit der Berliner Stiftung Kai Dikhas und der Kompetenzstelle gegen Antiziganismus der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten realisierte Ausstellung zeigte zum ersten Mal im Rahmen einer institutionellen Einzelausstellung in Deutschland Werke der Künstlerin, Autorin und Holocaust-Überlebenden Ceija Stojka (1933–2013), die zu den bedeutendsten Stimmen der zeitgenössischen Rom*nja-Kunst zählt. Mit der Ausstellung würdigte das Kunstmuseum Wolfsburg ihr künstlerisches und politisches Lebenswerk. Die präsentierten Gemälde und Zeichnungen verweisen auf ihre Erfahrung als Kind in Konzentrationslagern. Dort wurde Ceija Stojka Zeugin der systematischen Verfolgung und Vernichtung ihrer Familie – und der Sinti*zze und Rom*nja – durch das nationalsozialistische Regime. Mit ihren kraftvollen Bildern ist Stojkas Kunst Ausdruck des Widerstands, der Erinnerung und der Befreiung. In der Ausstellung wurden zentrale Werke der Künstlerin aus der Sammlung Kai Dikhas (dt. „Ort zum Sehen“) gezeigt. Eröffnet wurde die Kabinett-Ausstellung am Tag vor dem 2. August, der als Europäischer Holocaust-Gedenktag für Sinti*zze und Rom*nja etabliert ist. Direkt nach der Eröffnung und einer Einführung durch Katrin Unger (stellv. Leiterin der Gedenkstätte Bergen-Belsen) fand ein Podiumsgespräch mit Gabriela und Santino Stojka statt – Schwiegertochter und Enkel der Künstlerin. Beide sprachen über persönliche Erinnerungen, Ceija Stojkas politisches Engagement und die Bedeutung ihrer Kunst in Zeiten erstarkender Diskriminierung von Sinti*zze und Rom*nja. Auch diese Ausstellung erfreute sich einer umfangreichen Berichterstattung, so u. a. durch Fernseh- und Radiobeiträge im ORF.

Die Zeichnungen und Gemälde wirken auf den ersten Blick naiv, flächig, ein wenig krakelig, wie von Kinderhand, aber gerade durch ihre scheinbare Unvermitteltheit besonders eindringlich.
Braunschweiger Zeitung, 2.8.2025
Spät hatte die Künstlerin mit dem Zeichnen begonnen. Lange trug sie die das Erlebte mit sich herum. Erst in der Mitte der 80er Jahre war sie von Kindern bei einem Besuch in Japan um eine Erinnerung gebeten worden. Sie habe sich entschlossen, etwas zu malen.
Wolfsburger Allgemeine Zeitung, 2.8.2025
Schaut man sich die gezeichneten Erinnerungen von Ceija Stojka an, beginnt der sonst so ästhetisch aufgeladene Kunstraum schmerzvoll zu vibrieren, angesichts der Szenen in Tusche, seltener in einer Mischung aus Öl und Acryl.
Cellesche Zeitung, 4.8.2025

Utopia. Recht auf Hoffnung

27. 9. 2025 — 11. 1. 2026

Wie wollen wir in Zukunft gemeinsam leben und überleben? In welchem Zustand werden wir die Erde zukünftigen Generationen hinterlassen haben? Wie können wir vorhandenes Wissen so einsetzen, dass die Welt zu einem solidarischen und ökologisch verantwortungsvollen Ort wird?

Zwischen der Utopie und der Dystopie oszilliert die Ausstellung des Kunstmuseums Wolfsburg, die „Utopia" als ihren Obertitel trägt. Denn ohne das schlechte Bestehende tritt das Utopische nicht deutlich genug hervor.
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 8.10.2025
In Wolfsburg richtet sich der Blick hingegen aufs Subjekt selbst: Es soll fluide werden, wandelbar, soll verwildern und sich neu verorten in der Natur. Und vor allem durchlässig sein für andere und anderes. Zwar sieht es im Moment eher danach aus, als würden die technoiden Utopien die Oberhand gewinnen. Wieder einmal. Aber vielleicht ist es nicht das Schlechteste, was man über eine Gegenwart sagen kann, die sich allzu gerne in ihrer eigenen Erschöpfung gefällt – dass endlich wieder um Ideen gekämpft wird.
Die Zeit, 2.10.2025
Beitin und sein Team jedenfalls wollen nicht resignieren vor der Politik der Angst und erzählen an Dutzenden Stationen von der Schönheit der Renitenz.
Süddeutsche Zeitung, 5.12.2025
Achtung vor dem Recht auf Hoffnung. Die Ausstellung „Utopia" im Kunstmuseum Wolfsburg zeigt faszinierende bis schwärmerische Ideen für eine bessere Welt.
Wolfsburger Nachrichten – Florian Arnold
Wie wird die Welt gerechter? Wie sollen wir mit Tieren umgehen? Und was hilft gegen die Klimakatastrophe? Das Kunstmuseum Wolfsburg will Antworten geben – und zeigt Kunst mit utopischem Potenzial.
Wolfsburger Allgemeine Zeitung – Ronald Meyer-Arlt
Es sind also keine ästhetisch fantastischen Gedankenspiele mehr, in denen Missstände bildgewaltig aufgehoben werden, die Künstler:innen heute bewegen, sondern kleinteilige aktivistische Momente im Dienste politischer Transformation. In der Begleitpublikation werden weitere utopische Momente skizziert, so eine „Bauwende". Sie will nachwachsende Baustoffe verwendet wissen, oder noch besser: gleich auf Neubau verzichten und den Bestand umprogrammieren.
taz nord, 15.10.2025

Małgorzata Mirga-Tas. Eine alternative Geschichte

22. 11. 2025 — 15. 3. 2026

Als letzte Ausstellung des Jahres 2025 wurde Małgorzata Mirga-Tas. Eine alternative Geschichte im Beisein der Künstlerin eröffnet. Damit war die Ausstellung die dritte und letzte Station einer Tournee, die bei unseren Kooperationspartnern, dem Kunstmuseum Luzern und dem Henie Onstad Kunstsenter in Høvikodden, zunächst zu sehen war. In allen Häusern war es die jeweils erste Einzelausstellung der Künstlerin in der Schweiz, in Norwegen und in Deutschland. Für uns war es besonders erfreulich, dass die deutsche Sektion des internationalen Kunstkritiker-Verbands AICA unsere Schau als „Besondere Ausstellung des Jahres 2025“ ausgezeichnet hat.

Małgorzata Mirga-Tas ist mit ihren monumentalen Stoffbildern nicht nur Star der Stunde, sie ist auch eine der wenigen sichtbaren Romnja im Kunstfeld. Ihr Werk weist auf Held*innen ihrer Gemeinschaft hin – und kontert stereotype Betrachtungen.
Missy Magazine, 1.2.2026
Małgorzata Mirga-Tas ist davon überzeugt, dass die Stoffe, aus denen ihre Bilder sind, noch Energien der früheren Besitzerinnen tragen.
NDR online, 22.11.2025
Mit animierten Textcollagen macht Małgorzata Mirga-Tas die Geschichte Noncias sichtbar und ehrt ihre heroischen Taten, die mit einem der höchsten Orden Polens, dem Orden Polonia Restituta, ausgezeichnet wurden.
Wolfsburger Allgemeine Zeitung, 21.11.2025
Besonders berührend ist schließlich der animierte Kurzfilm Noncia, in dem die Künstlerin die dramatischen Erlebnisse der polnischen Romni Alfrede Nondia Markowska nachzeichnet, die in den 1940er-Jahren etwa fünfzig Kindern das Leben rettete, während sie selbst von den Nationalsozialisten verfolgt wurde.
Kunst:art, November 2025
Die teils über vier Meter hohen »Textilgemälde« am Anfang der Schau strahlen trotz des aus konservatorischen Gründen stark gedimmten Lichts in opulenter Farbigkeit. Es sind überlebensgroße Porträts von Roma-Frauen, die bedeutende Leistungen in Kunst, Musik, Wissenschaft und Politik vollbracht haben.

Mit ihren farbenfrohen, erzählerischen Werken hat sie in den letzten Jahren viel Erfolg gehabt. Capital zählt sie zu den 100 wichtigsten internationalen Künstlerinnen und Künstlern.
Junge Welt, 22.1.2026

Publikationen

Die Ausstellung Leandro Erlich. Schwerelos schafft einen vielseitigen Erfahrungsraum, der eine so unkonventionelle wie ungewöhnliche Perspektive auf einige der drängenden Probleme bietet, die unsere Welt heute und vermutlich auch noch morgen prägen. Zur Ausstellung erscheint ein zweisprachiges Magazin (dt./engl.), das neben Installationsansichten u. a. ein ausführliches Interview mit Leandro Erlich sowie Texte von Andreas Beitin und Dino Steinhof enthält.

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Das Ausstellungs- und Publikationsprojekt Utopia. Recht auf Hoffnung setzte dem dystopischen Denken eine kraftvolle Botschaft entgegen. Mit zahlreichen internationalen künstlerischen Positionen wurde ein Zeichen der Zuversicht gesetzt – ein Appell für die Möglichkeit eines besseren, gerechteren Lebens für alle Menschen auf diesem Planeten.

Die begleitende, reich bebilderte Publikation versteht sich als transdisziplinäres Projekt. Sie vereint Beiträge aus Kunstwissenschaft, Philosophie, Soziologie, Geschichte und Politikwissenschaft und eröffnet vielfältige Perspektiven auf die zentralen Themen der Ausstellung.

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Erwerbungen

Museum on tour

Kunstvermittlung

Geschäftsbericht

Volkswagen Group Art4All

Das beliebte Angebot für einen kostenfreien Nachmittag im Kunstmuseum

Veranstaltungen

Nachhaltigkeit

Der Freundeskreis des Kunstmuseum

Young Generation

Diversität im Kunstmuseum kreativ gestalten

Die Young Generation, der junge Freundeskreis des Kunstmuseum Wolfsburg e. V., hat sich mittlerweile zu einem Impulsgeber unter den jungen Museumsfreunden entwickelt. Ihr Ziel: ein junges, diverses und inklusives Programm im Museum zu gestalten. Im Mittelpunkt steht dabei stets die Vermittlung der aktuellen Ausstellungen und ihrer Themen.

Dank

Das Kunstmuseum Wolfsburg dankt sehr herzlich seiner langjährigen Stifterin, der Asta und Christian Holler-Stiftung für die Grundfinanzierung unseres Hauses.

Wir danken außerdem dem Freundeskreis des Kunstmuseum Wolfsburg sowie unseren Förderern und Förderinnen, Unterstützer*innen sowie Partner*innen.

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