Rund 700 Gäste kamen zur Eröffnung der Ausstel­lung Julian Charrière. Midnight Zone ins Kunst­mu­seum Wolfsburg und tauchten gemeinsam in eine faszi­nie­rende Welt ein, in der Kunst, Wissen­schaft und Umwelt­fragen auf eindrucks­volle Weise mitein­ander verbunden sind.

Direktor Andreas Beitin begrüßte die Besuche­rinnen und Besucher gemeinsam mit Roland Wetzel, Direktor des Museum Tinguely in Basel, mit dem die Ausstel­lung in Koope­ra­tion entstanden ist. Im Anschluss sprach der Künstler mit Co-Kurator Dino Steinhof über die Entste­hung seiner Arbeiten, seine künst­le­ri­sche Forschung und die Themen, die „Midnight Zone“ prägen.

Direktor Andreas Beitin
Roland Wetzel (Direktor Tinguely)
Julian Charrière und Dino Steinhof

Charrière gehört zu den Künstlern, die zentrale Fragen unserer Zeit mit außer­ge­wöhn­li­cher visueller Kraft aufgreifen. Seine multi­me­dialen Werke bewegen sich an der Schnitt­stelle von Kunst, Natur­wis­sen­schaft und Techno­logie. Immer wieder richtet er den Blick auf fragile Ökosys­teme unseres Planeten und macht Prozesse sichtbar, die unserem Alltag meist verborgen bleiben.

Im Zentrum der Ausstel­lung steht das Element Wasser – Grundlage der größten Biosphäre der Erde, Lebens­raum unzäh­liger Organismen und zugleich eine zunehmend umkämpfte Ressource. Charrière führt das Publikum in jene geheim­nis­vollen Tiefen­be­reiche der Ozeane, in denen kaum Licht vordringt und die dennoch voller Leben sind. Die Ausstel­lung lädt dazu ein, diese verbor­genen Räume neu zu entdecken und über die Beziehung zwischen Mensch, Umwelt und Planet nachzudenken.

Die Besuche­rinnen und Besucher nutzten den Abend, um die Ausstel­lung zu erkunden, mitein­ander ins Gespräch zu kommen und sich von der beson­deren Atmosphäre der Werke mitnehmen zu lassen. Die große Resonanz am Eröff­nungs­abend machte deutlich, wie sehr Charrières Arbeiten den Nerv unserer Zeit treffen.

Fotos: Marek Kruszewski