„Weibermacht. Die schöne Böse“ im Herzog Anton Ulrich-Museum

Noch bis zum 22. Februar 2026 widmet sich das Herzog Anton Ulrich-Museum in Braunschweig Darstellungen weiblicher Macht vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Die Ausstellung „Weibermacht. Die schöne Böse“ zeigt, wie Bilder von Macht, Verführung und Bedrohung entstanden sind – und wie sie bis heute wirken.

Blick in die Ausstellung „Weibermacht. Die schöne Böse“ © Herzog Anton Ulrich-Museum, Kathrin Ulrich

Georg Pencz, Aristoteles und Phyllis, um 1545 © Herzog Anton Ulrich-Museum, Ann-Katrin Senff
Das Kunstmuseum Wolfsburg ist mit mehreren Leihgaben aus der Sammlung an der Ausstellung beteiligt. Im Zusammenspiel mit historischen Werken entstehen neue Lesarten, die Macht nicht als festgeschriebene Eigenschaft, sondern als kulturelle Konstruktion begreifbar machen.
Erweitert wird die Ausstellung durch ein digitales Magazin mit Interviews, Essays und interaktiven Formaten. Darin spricht Uta Ruhkamp über feministische Perspektiven im Museum, ergänzt durch ein feministisches Quiz von Kaye Lomas, das zur aktiven Auseinandersetzung einlädt.
Daten und Fakten
Ausstellungstitel: Weibermacht. Die schöne Böse
Kurator*innen: Anna Eunike Kobsdaj, M.A.
Ausstellungslaufzeit: 24. Oktober 2025 bis 22. Februar 2026
Ausstellungsort: Herzog Anton Ulrich-Museum, Museumstr. 1, 38100 Braunschweig
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 11 bis 18 Uhr, montags geschlossen
Eintrittspreise: Erwachsene 9 €, ermäßigt 7 €, Kinder (6–17 Jahre) 2 €
Begleitprogramm: www.3landesmuseen.de/kalender
Digitales Magazin: https://3landesmuseen-braunschweig.de/herzog-anton-ulrich-museum/ausstellungen/weibermacht/digitales-magazin