Volkswagen Group Art4All am 18. Februar 2026 – Podiumsdiskussion und Artist Talk mit Małgorzata Mirga-Tas

Am 18. Februar 2026 fand Volkswagen Group Art4All ausnahmsweise am vorletzten Mittwoch des Monats statt – und setzte mit einer intensiven Podiumsdiskussion und einem eindrucksvollen Artist Talk starke inhaltliche Akzente.
Den Auftakt bildete um 17 Uhr eine Podiumsdiskussion zum Thema Antiziganismus. Andreas Beitin sprach mit Andrea Wierich (Kompetenzstelle gegen Antiziganismus (KogA) bei der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten) und Silas Kropf (Referent für Bildung und zivilgesellschaftliches Engagement) über die aktuelle Situation von Sinti*zze und Rom*nja in Deutschland. Das Gespräch machte deutlich, wie strukturell verankert Antiziganismus bis heute ist – und wie wichtig Sichtbarkeit, Aufklärung und solidarisches Handeln bleiben.





Im anschließenden Artist Talk war die Künstlerin und Romni Małgorzata Mirga-Tas zu Gast, die eigens noch einmal nach Wolfsburg gereist war. Gemeinsam mit Anna Mirga-Kruszelnicka, Direktorin des European Roma Institute for Arts and Culture (ERIAC), und Andreas Beitin sprach sie über ihre künstlerische Praxis, Repräsentation und die Bedeutung kultureller Selbstermächtigung. Das Publikum erhielt persönliche Einblicke in ihr Arbeiten sowie in die politischen und gesellschaftlichen Kontexte, die ihre Werke prägen.





Bereits am Nachmittag bot das Rahmenprogramm unterschiedliche Zugänge zur Ausstellung: Eine Familienführung sowie weitere Führungen luden zum gemeinsamen Entdecken ein, während das kreative Atelier Raum zum eigenen Gestalten eröffnete.
Volkswagen Group Art4All zeigte an diesem Abend einmal mehr, wie Kunst zum Ort des Austauschs werden kann – offen, zugänglich und diskursiv.
Volkswagen Group Art4All ist eine Initiative der Volkswagen Group für mehr kulturelle Teilhabe. Jeden letzten Mittwoch im Monat wird das Kunstmuseum Wolfsburg zum offenen Raum für Begegnung, Austausch und kreative Impulse – für alle, kostenfrei und ohne Anmeldung.
Der nächste Termin findet am 25. März statt.
Fotos: Marek Kruszewski