Volkswagen Group Art4All im März – Sound trifft Poesie

Am 25. März, dem letzten Mittwoch im Monat, erwartet Sie ein Abend zwischen Ausstellung, Performance und kreativem Mitmachen – bei freiem Eintritt von 16 bis 21 Uhr.
Im Zentrum steht die Ausstellung Julian Charrière. Midnight Zone, die sich mit den verborgenen Schichten unseres Planeten und den Grenzen menschlicher Wahrnehmung beschäftigt. Um 18 Uhr entsteht mitten in der Ausstellung ein zweiter, immaterieller Raum aus Sprache und Sound.
Das Berliner Künstler*innenkollektiv WAVES × WORDS (Ken Yamamoto / Alexandre Decoupigny) präsentiert die Performance ULTRABLACK – Poesie des Verschwindens. In einer literarisch-klanglichen Intervention verbinden sich Gedicht, Stimme und elektronische Komposition zu einer dichten Atmosphäre. Die Performance erklärt die Ausstellung nicht – sie befragt sie künstlerisch. Was verschwindet aus unserem Blick? Was wird unsichtbar gemacht? Und wie verändert sich unser Verhältnis zur Natur, wenn sich ihre Räume zunehmend unserem direkten Zugriff entziehen?
Zwischen Text und Klang entsteht eine Erfahrung, die weniger auf Erklärung als auf Wahrnehmung setzt. Sprache wird zum Material, das das Verschwinden nicht auflöst, sondern hörbar macht. So öffnet sich ein Raum, in dem Fragen nach Nähe, Verantwortung und unserer Beziehung zur Welt neu gestellt werden.
Begleitend werden Führungen durch die Ausstellung angeboten:
• 16.15 Uhr
• 16.30 Uhr Familienführung
• 17 Uhr
• 19.30 Uhr
Von 16.30 bis 18.30 Uhr lädt das kreative Atelier zum Mitmachen ein. Mit Tinte, Kamm, Farben, Schere und Papier gestalten große und kleine Besucher*innen eine lebendige Unterwasserwelt.
Volkswagen Group Art4All ist eine Initiative der Volkswagen Group für mehr kulturelle Teilhabe. Jeden letzten Mittwoch im Monat wird das Kunstmuseum Wolfsburg zum offenen Raum für Begegnung, Austausch und kreative Impulse – kostenfrei und ohne Anmeldung.
Während der Veranstaltung erstellen wir Film- und Fotoaufnahmen. Mit der Teilnahme wird dem Veranstalter die Erlaubnis erteilt, diese Aufnahmen im Zusammenhang mit der Ausstellung für die Öffentlichkeitsarbeit und die Dokumentation, analog und digital, zu verwenden.
Der nächste Termin findet am 29. April statt.
Foto: Marek Kruszewski