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Der Loop ist allge­gen­wärtig – ob in der Musik, im Internet, der Video­kunst oder in Hotel­lobbys und Wohnzim­mern, wo auf Monitoren Kamin­feuer endlos flackern oder Fische im Aquarium umher­flirren … Zugleich ist der geschlos­sene Kreislauf, die Endlos­schleife, spätes­tens seit der Antike ein Topos der Kultur­ge­schichte, Alchemie und Philo­so­phie. Mit Never Ending Stories präsen­tiert das Kunst­mu­seum Wolfsburg erstmals eine formal und inhalt­lich, räumlich sowie zeitlich breit angelegte, inter­dis­zi­pli­näre Recherche zum Phänomen der Endlos­schleife in Kunst, Film, Archi­tektur, Musik, Literatur und Kultur­ge­schichte. Das Kreisen in geschlos­senen Systemen spannt sich vom altägyp­ti­schen Ouroboros – der Schlange, die sich in den eigenen Schwanz beißt – bis zu zeitge­nös­si­schen Multi­media-Instal­la­tionen und kennzeichnet, das macht seine besondere Bedeutung aus, in der mensch­li­chen Psyche zugleich Trance, Traum und Trauma. Der eigens für die Ausstel­lung entwi­ckelte Archi­tek­tur­par­cours auf der Empore und in der großen Halle des Kunst­mu­seums Wolfsburg ermög­lichte neben zahlrei­chen mentalen Rotationen auch räumlich-körper­liche Erfah­rungen des Loops.