Eröffnung Tell Me Where Home Is

Zur Eröffnung unserer Ausstel­lung Tell Me Where Home Is laden wir Sie, Ihre Familie und Freund*innen am Freitag, 18. September 2026, um 19 Uhr herzlich ein. Ab 21 Uhr feiern wir die Schau mit einer Party!

Der Eintritt ist frei! 

Was verstehen Menschen heute unter Heimat? Existiert der umstrit­tene Heimat­be­griff überhaupt noch in der Einzahl oder hat „Heimat“ im 21. Jahrhun­dert als geogra­fi­scher Ort ausge­dient? Wie bilden Menschen immer wieder neue Heimaten?

Auch unseren globa­li­sierten und digita­li­sierten Gesell­schaften wohnt eine Sehnsucht nach „Heimat“ inne – obwohl, oder gerade weil sie von Migra­ti­ons­be­we­gungen und ständigem Wandel geprägt sind. Längst hat sich das Spektrum der Gründe für freiwil­lige und unfrei­wil­lige Migration entgrenzt, und fortlau­fende Prozesse der Heimat­bil­dung sind zur gesell­schaft­li­chen Norma­lität geworden.
Die zentrale Frage ist, ob und wie Menschen in diesen bewegten sozialen Gefügen mit all ihren Kontro­versen Heimaten finden.

Hauser und Städte, Länder und Landschaften, Familie, Freund*innen und Gemein­schaften, Religion, Musik und Sprache, kultu­relle Praktiken, Essen, digitale Platt­formen oder soziale Netzwerke – im Spannungs­feld zwischen Erinne­rung und Gegenwart können Heimaten verschie­dene Formen annehmen. Tell Me Where Home Is unter­sucht diese Entwick­lungen im globalen Spiegel der Kunst des 21. Jahrhun­derts, in der sich zahlreiche Künstler*innen poetisch, metapho­risch oder direkt dring­li­chen Fragen rund um Heimaten, Migration und Zugehö­rig­keit stellen.

Mit rund 160 Kunst­werken und viel Platz zum Verweilen lädt Tell Me Where Home Is zum Nachdenken über persön­liche und kollek­tive Heimat­kon­zepte und zu trans­kul­tu­rellen Begeg­nungen ein. Ziel der Ausstel­lung ist es, Verständnis für Traumata zwangs­mi­grierter Menschen zu wecken und die Akzeptanz von Vielfalt in der Bildung neuer Gemein­schaften anzuregen: Heimaten überall, für alle.

Wir freuen uns auf zahlrei­ches Kommen!

Einlass ab 18.30 Uhr. 

Während des Eröff­nungs­tages erstellt der Veran­stalter Film- und Fotoauf­nahmen. Mit der Teilnahme wird dem Veran­stalter die Erlaubnis erteilt, diese Aufnahmen im Zusam­men­hang mit der Ausstel­lung für die Öffent­lich­keits­ar­beit und die Dokumen­ta­tion, analog und digital, zu verwenden.