Open Area: Zine-Workshop mit Jennifer Mendel und Fabien Diffé

Am Freitag, 25.9.26, laden wir von 17 bis 20 Uhr zu einem kosten­freien Zine-Workshop mit unserer Mitar­bei­terin Jennifer Mendel und dem Künstler Fabien Diffé ein. Das Wort „Zine“ stammt von dem engli­schen Begriff „magazine“ für Magazin. Hier werden kleine Hefte selbst gefaltet oder gebunden, der Inhalt wird nach eigenen Vorstel­lungen kreativ ausge­ar­beitet. In diesem Workshop sollen Zines, angelehnt an die neue Ausstel­lung Tell Me Where Home Is, zum Thema Heimat gestaltet werden.

Was bedeutet Heimat für uns? Ist sie ein Ort oder ist sie Musik? Ist sie an Objekte oder Menschen gebunden? Gibt es eine oder mehrere Heimaten? Mit diesen und anderen Fragen wollen wir uns in diesem Workshop kreativ auseinandersetzen.

Wir starten mit einer kleinen Einfüh­rung zu der Geschichte von Zines von Jennifer Mendel und Fabien Diffé gibt daraufhin prakti­sche Tipps zum Illus­trieren und Zeichnen. Es wird darum gebeten, Bilder, Fotos oder Erinne­rungen zum Thema Heimat mitzu­bringen, die in das Zine einge­ar­beitet werden können. Die Zines können nach dem Workshop mit nach Hause genommen werden.

Es werden keine Vorkennt­nisse benötigt. Die Teilnahme ist kostenlos.
Wir bitten um Anmeldung per E‑Mail: openarea@kunstmuseum.de
Maximale Teilnehmer*innenzahl: 25

Der Workshop findet im Rahmen der Open Area statt – einem neuen Ort des Kunst­mu­seum Wolfsburg. Mit ihren zum Stadtraum hin ausge­rich­teten Flächen steht die Open Area allen Bürger*innen zur Verfügung, die Räume für nicht-kommer­zi­elle Veran­stal­tungen, Projekt­ideen, Workshops, Lesungen, Gespräche oder andere gemein­schaft­liche Aktivi­täten nutzen möchten. Als Ort der Teilhabe ist sie kosten­frei zugäng­lich und lädt zum Verweilen, Austau­schen und Mitmachen ein.

Die Open Area ist ein Koope­ra­ti­ons­pro­jekt mit dem Bereich Jugend, Bildung, Integra­tion und Soziales der Stadt Wolfsburg und ist gefördert durch Mittel des Beauf­tragten der Bundes­re­gie­rung für Kultur und Medien (BKM) aus dem Bundes­pro­gramm „Inves­ti­tionen in national bedeut­same Kultur­ein­rich­tungen in Deutsch­land“ (INK) 2025.

Mehr Infos zur Open Area hier.

Über Fabien Diffé

Fabien Diffé Kamga ist ein multi­dis­zi­pli­närer Künstler kameru­ni­scher Herkunft, der in Deutsch­land lebt und arbeitet. In seiner künst­le­ri­schen Praxis verbindet er Malerei, Zeichnung, Keramik, Skulptur und Comic. Im Zentrum seiner Arbeiten stehen Fragen nach Erinne­rung, Identität, kultu­rellem Erbe und gesell­schaft­li­cher Zugehö­rig­keit sowie die kritische Ausein­an­der­set­zung mit Koloni­al­ge­schichte und ihren bFabien Diffé Kamga ist ein multi­dis­zi­pli­närer Künstler kameru­ni­scher Herkunft, der in Deutsch­land lebt und arbeitet. In seiner künst­le­ri­schen Praxis verbindet er Malerei, Zeichnung, Keramik, Skulptur und Comic. Im Zentrum seiner Arbeiten stehen Fragen nach Erinne­rung, Identität, kultu­rellem Erbe und gesell­schaft­li­cher Zugehö­rig­keit sowie die kritische Ausein­an­der­set­zung mit Koloni­al­ge­schichte und ihren bis heute fortwir­kenden Strukturen.

Diffé Kamga studierte zunächst Visuelle Kommu­ni­ka­tion und anschlie­ßend Freie Kunst an der Hochschule für Bildende Künste Braun­schweig (HBK). Dort absol­vierte er einen Bachelor- und Diplom-Studi­en­gang sowie anschlie­ßend die Meisterschule.

Seine künst­le­ri­sche Arbeit wurde unter anderem durch Stipen­dien der Stiftung Braun­schwei­gi­scher Kultur­be­sitz (SBK) gefördert. Werke von ihm befinden sich zudem in der ethno­lo­gi­schen Sammlung des Städti­schen Museums Braun­schweig. Seine Arbeiten wurden unter anderem im Umfeld der Hannover Rück in Hannover sowie im Kunst­verein Braun­schweig präsen­tiert. Darüber hinaus wurde Fabien Diffé Kamga mit der Reali­sie­rung des Erinne­rungs­denk­mals „Manoka“ in Köln beauftragt.

Foto: Lukas Groß