Open Area – Impulsvortrag von Alexa Böckel: Visionen für zirkuläre Zukünfte. Wo wollen wir hin?
Info
Wie könnte eine Wirtschaft des 21. Jahrhunderts aussehen? Der internationale Global Donut Day bringt Menschen, Unternehmen und Städte auf der ganzen Welt zusammen, um diese Frage zu erforschen. In Wolfsburg setzt Vanessa Rosenthal, Gründerin von Re:Studio, mit dem institut für zukünfte e.V., SPAICE – Startupzentrum Wolfsburg und der Open Area im Kunstmuseum Wolfsburg dieses globale Gespräch in einen lokalen Kontext und verknüpft internationale Perspektiven mit den Ideen, Initiativen und Möglichkeiten, die in unserer Stadt bereits entstehen.
Im Impulsvortrag von Alexa Böckel geht es um aktuelle Forschungsergebnisse, die zeigen, wie Unternehmer*innen und junge Startups derzeit zirkuläre Zukünfte prägen und was sie aktuell tun, um diese umzusetzen. Gemeint sind Zukunftsmodelle, in denen Ressourcen möglichst lange genutzt, Produkte repariert und wiederverwendet und Materialien in Kreisläufen geführt werden, statt sie zu verschwenden. Im Anschluss folgt ein offener Austausch darüber, was in der Stadt Wolfsburg umgesetzt werden kann, um auch hier regenerative Methoden stärker in den Vordergrund zu rücken.
Wann: Mittwoch, 21. Oktober 2026, 17–19 Uhr
Wo: Open Area, Kunstmuseum Wolfsburg, Treffpunkt Eingang Open Area
Offen für alle, keine Vorkenntnisse nötig.
Kostenlos und ohne Anmeldung.
Eine Veranstaltung von Re:Studio, institut für zükunfte e.V. in Kooperation mit Open Area Kunstmuseum Wolfsburg, SPAICE – Startupzentrum Wolfsburg, gefördert durch Demokratie leben!
Über Global Donut Days: Die Initiative Global Donut Days 2026 lädt weltweit dazu ein, über eine zukunftsfähige Gestaltung von Wirtschaft und Gesellschaft nachzudenken. Im Mittelpunkt steht das Donut-Modell als Modell für Wirtschaft, Natur und gesellschaftliches Zusammenleben im 21. Jahrhundert: Es verbindet die sozialen Grundlagen für ein gutes Leben mit den ökologischen Grenzen unseres Planeten.
Über Alexa Böckel: Alexa Böckel ist Senior Researcherin und Co-Leiterin des Büros Berlin am Wuppertal Institut. Sie forscht zu Circular Economy & Society, Sustainable Entrepreneurship und zirkulären Ökosystemen. In ihrer Promotion an der Leuphana Universität Lüneburg beschäftigt sie sich mit Unternehmer*innentum in der Circular Economy. Ihre Arbeit verbindet Forschung mit der Frage, wie zirkuläre Zukunftsbilder gesellschaftlich und unternehmerisch gestaltet werden können.
Über Vanessa Rosenthal: Vanessa Rosenthal ist Wolfsburgerin und gestaltet Wege hin zu einer regenerativen, zukunftsfähigen Wirtschaft. Als Strategin und Beraterin für regenerative Geschäftsmodelle bei Re:Studio sowie Dozentin für Innovation und Sustainable Economics arbeitet sie mit Städten, Unternehmen und Startups daran, lineare in zirkuläre und regenerative Zukünfte und Modelle in Reallaboren zu erproben und daraus langfristige Veränderung entstehen zu lassen.
Das Programm findet im Rahmen der Open Area statt – einem neuen Ort des Kunstmuseum Wolfsburg. Mit ihren zum Stadtraum hin ausgerichteten Flächen steht die Open Area allen Bürger*innen zur Verfügung, die Räume für nicht-kommerzielle Veranstaltungen, Projektideen, Workshops, Lesungen, Gespräche oder andere gemeinschaftliche Aktivitäten nutzen möchten. Als Ort der Teilhabe ist sie kostenfrei zugänglich und lädt zum Verweilen, Austauschen und Mitmachen ein.
Die Open Area ist ein Kooperationsprojekt mit dem Bereich Jugend, Bildung, Integration und Soziales der Stadt Wolfsburg und ist gefördert durch Mittel des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) aus dem Bundesprogramm „Investitionen in national bedeutsame Kultureinrichtungen in Deutschland“ (INK) 2025.
Mehr Infos zur Open Area hier.
Grafik: Re:Studio