Open Area – Interaktiver Workshop: Gemeinsam eine regenerative Zukunft für Wolfsburg erkunden: Wie kommen wir dahin?
Info
Im Rahmen der internationalen Global Donut Days 2026 laden Vanessa Rosenthal (Re:Studio) und Julia Matheis (institut für zukünfte e.V.) zum interaktiven Workshop über Fragen rund um Regeneration und Zukunftsgestaltung in die Open Area des Kunstmuseum Wolfsburg ein.
In einem offenen, interaktiven Workshop betrachten wir die Geschichten, die wir über Fortschritt, Wachstum und das Zusammenleben erzählen und fragen, welche neuen Erzählungen uns helfen könnten, uns in regenerativere Zukünfte zu bewegen. Welche Zukunftsbilder tragen wir bereits in uns? Und welche neuen Erzählungen brauchen wir, um eine lebenswerte Zukunft für Mensch und Umwelt zu gestalten? So werden in dem Workshop durch einen Impuls von Vanessa Rosenthal und Julia Matheis globale Perspektiven mit lokalen Erfahrungen, Ideen und Geschichten der Teilnehmenden verbunden. Ein Fokus liegt darauf, Nachbarschaftsinitiatven und weitere soziale Gemeinschaften sichtbar zu machen und zu diskutieren, welche Rolle sie für die Zukunft der Stadt Wolfsburg spielen.
Wann: Samstag, 24. Oktober 2026, 16–18 Uhr
Wo: Open Area, Kunstmuseum Wolfsburg, Treffpunkt Eingang Open Area
Der Workshop versteht sich als offene Einladung zum Mitdenken, Mitgestalten und Vernetzen. Keine Vorkenntnisse nötig, kostenlos, ohne Anmeldung.
Über Global Donut Days: Die Initiative Global Donut Days 2026 lädt weltweit dazu ein, über eine zukunftsfähige Gestaltung von Wirtschaft und Gesellschaft nachzudenken. Im Mittelpunkt steht das Donut-Modell als Modell für Wirtschaft, Natur und gesellschaftliches Zusammenleben im 21. Jahrhundert: Es verbindet die sozialen Grundlagen für ein gutes Leben mit den ökologischen Grenzen unseres Planeten.
Über Vanessa Rosenthal: Vanessa Rosenthal ist Wolfsburgerin und gestaltet Wege hin zu einer regenerativen, zukunftsfähigen Wirtschaft. Als Strategin und Beraterin für regenerative Geschäftsmodelle bei Re:Studio sowie Dozentin für Innovation und Sustainable Economics arbeitet sie mit Städten, Unternehmen und Startups daran, lineare in zirkuläre und regenerative Zukünfte und Modelle in Reallaboren zu erproben und daraus langfristige Veränderung entstehen zu lassen.
Über Julia Matheis: Julia Matheis ist Mitglied des institut für zukünfte e.V. und systemische Coachin in Ausbildung. Beruflich gestaltet sie Lern- und Entwicklungsräume und begleitet die Konzeption von Learning Journeys zu Themen rund um Führung, Zusammenarbeit und Veränderung. Sie beschäftigt sich mit der Frage, wie Menschen Zukünfte nicht nur denken, sondern aktiv mitgestalten können. Besonders interessiert sie, wie Räume für Reflexion, Austausch und neue Perspektiven dazu beitragen, Vertrauen in die eigene Gestaltungsfähigkeit zu entwickeln.
Das Programm findet im Rahmen der Open Area statt – einem neuen Ort des Kunstmuseum Wolfsburg. Mit ihren zum Stadtraum hin ausgerichteten Flächen steht die Open Area allen Bürger*innen zur Verfügung, die Räume für nicht-kommerzielle Veranstaltungen, Projektideen, Workshops, Lesungen, Gespräche oder andere gemeinschaftliche Aktivitäten nutzen möchten. Als Ort der Teilhabe ist sie kostenfrei zugänglich und lädt zum Verweilen, Austauschen und Mitmachen ein.
Die Open Area ist ein Kooperationsprojekt mit dem Bereich Jugend, Bildung, Integration und Soziales der Stadt Wolfsburg und ist gefördert durch Mittel des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) aus dem Bundesprogramm „Investitionen in national bedeutsame Kultureinrichtungen in Deutschland“ (INK) 2025.
Mehr Infos zur Open Area hier.
Grafik: Re:Studio