Volkswagen Group Art4All im August
Was unterscheidet eine Fantasie von einer Straftat? Und warum werden Menschen mit gewaltvollen Fantasien häufig vorschnell verurteilt?
Im Rahmen von Volkswagen Group Art4All ist am 26. August die Kriminalpsychologin und Autorin Lydia Benecke zu Gast im Kunstmuseum Wolfsburg. In ihrem Vortrag „Zwischen Traum und Alptraum – Warum nicht jede Fantasie zur Tat führt“ beleuchtet sie ein Thema, das viele Menschen bewegt und zugleich von zahlreichen Vorurteilen begleitet wird.
Aus wissenschaftlicher Perspektive erklärt Lydia Benecke, weshalb gewaltvolle Fantasien nicht zwangsläufig in einer Straftat münden. Dabei setzt sie sich kritisch mit verbreiteten Annahmen auseinander, die durch bekannte Kriminalfälle und deren mediale Darstellung geprägt wurden. Anhand ihrer langjährigen Arbeit mit Straftäter*innen sowie Menschen, die mit gewaltvollen Fantasien leben, ohne diese jemals auszuleben, zeigt sie auf, welche Faktoren tatsächlich zu schweren Straftaten führen – und welche nicht.
Der Vortrag lädt dazu ein, bekannte Denkmuster zu hinterfragen und psychologische Zusammenhänge differenziert zu betrachten.
Neben dem Vortrag erwartet die Besucher*innen ein abwechslungsreiches Programm mit Führungen durch die Ausstellung On Nervous Grounds. Zwischen Wahn und Wirklichkeit sowie einem Kreativen Atelier.
Programm
16 bis 21 Uhr Freier Eintritt
16.15, 17.15 und 19.15 Uhr
Führungen durch On Nervous Grounds. Zwischen Wahn und Wirklichkeit
16.30 bis 18.30 Uhr
Kreatives Atelier
Entdecke die Magie von Lichtfarben!
Mit Hilfe der Sonne in verschiedenen Farben überraschende Bilder entstehen lassen. Mit Sonnenlicht und speziellen Materialien gestalten wir gemeinsam einzigartige Drucke. Kreativität reicht – Vorkenntnisse sind nicht nötig.
18 Uhr
Vortrag mit Lydia Benecke
„Zwischen Traum und Alptraum – Warum nicht jede Fantasie zur Tat führt“
Credit: Manfred Esser