Open Area: Where the cherries come from? – Kostenloser Ton-Workshop für alle Generationen

Wie entstehen Geschichten rund um unser Essen? Welche Erinne­rungen verbinden wir mit bestimmten Lebens­mit­teln und Essens­ri­tualen? Und wie beein­flussen gesell­schaft­liche und politi­sche Verän­de­rungen, was auf unseren Tellern landet?

Gemeinsam mit der bildenden Künst­lerin Zainab Haidary und SPOON, einem EU-Projekt der Hochschule für Bildende Künste Braun­schweig, lädt die Open Area ins SPOON-Wohnzimmer ein. SPOON setzt sich mit nachhal­tigen Ernäh­rungs­sys­temen ausein­ander und schafft Räume für den Austausch über Ernährung, Konsum und gesell­schaft­li­chen Wandel.

In entspannter Atmosphäre wird gemeinsam mit Ton gearbeitet, erzählt und zugehört. Die Teilneh­menden gestalten einfache Tonfi­guren, während persön­liche Geschichten, Erinne­rungen und Erfah­rungen rund um Ernährung und Essens­ri­tuale geteilt werden. Dabei geht es auch um die Frage, wie sich unsere Vorstel­lungen von nachhal­tigem Leben und Konsum über Genera­tionen hinweg verändern. Die entstan­denen Tonfi­guren fließen im Anschluss in das multi­me­diale Projekt Where the cherries come from? ein, das im Rahmen von Haidarys Fellow­ship an der HBK Braun­schweig entsteht.

Im Mittel­punkt steht der Austausch zwischen den Teilnehmer*innen: Jung und Alt, Wolfsburger*innen, Besucher*innen und Zugezo­gene, Einzel­per­sonen, Paare und Freund*innen sind einge­laden, ihre Geschichten einzu­bringen und einander zuzuhören. Vorkennt­nisse sind nicht erfor­der­lich.

Zainab Haidary ist bildende Künst­lerin und aktuelle Stipen­diatin des Programms BS Projects der HBK Braun­schweig.

Wann: Dienstag, 6. Oktober 2026, 17–19 Uhr
Wo: Open Area, Kunst­mu­seum Wolfsburg, Treff­punkt Eingang Open Area
Die Teilnahme ist kostenlos.
Wir bitten um Anmeldung per E‑Mail: openarea@kunstmuseum.de
Maximale Teilnehmer*innenzahl: 25

Der Workshop findet im Rahmen der Open Area statt – einem neuen Ort des Kunst­mu­seum Wolfsburg. Mit ihren zum Stadtraum hin ausge­rich­teten Flächen steht die Open Area allen Bürger*innen zur Verfügung, die Räume für nicht-kommer­zi­elle Veran­stal­tungen, Projekt­ideen, Workshops, Lesungen, Gespräche oder andere gemein­schaft­liche Aktivi­täten nutzen möchten. Als Ort der Teilhabe ist sie kosten­frei zugäng­lich und lädt zum Verweilen, Austau­schen und Mitmachen ein.

Die Open Area ist ein Koope­ra­ti­ons­pro­jekt mit dem Bereich Jugend, Bildung, Integra­tion und Soziales der Stadt Wolfsburg und ist gefördert durch Mittel des Beauf­tragten der Bundes­re­gie­rung für Kultur und Medien (BKM) aus dem Bundes­pro­gramm „Inves­ti­tionen in national bedeut­same Kultur­ein­rich­tungen in Deutsch­land“ (INK) 2025.

Mehr Infos zur Open Area hier.

Über Zainab Haidary

Zainab Haidary wurde 1990 in Afgha­ni­stan geboren und absol­vierte ihr Diplom (2019) sowie ihre Meister­schü­le­rin­nen­aus­bil­dung (2021) an der Hochschule für Künste Bremen. 2023 setzte sie ihre künst­le­ri­sche Praxis während eines Aufent­halts an der Cité Inter­na­tio­nale des Arts in Paris fort. Haidary arbeitet multi­dis­zi­plinär mit bewegten Bildern, handge­fer­tigten Keramik- und Holzob­jekten sowie forschungs­ori­en­tierten Ansätzen. Im Zentrum ihrer künst­le­ri­schen Praxis stehen die Lebens- und Wissens­ge­schichten margi­na­li­sierter Gemein­schaften, genera­ti­ons­über­grei­fende Erinne­rungen sowie ökolo­gi­sche und gesell­schaft­liche Frage­stel­lungen. Dabei verbindet sie persön­liche Zeugnisse, handwerk­liche Tradi­tionen und politi­sche Reflexion und unter­sucht, wie Geschichten innerhalb dominanter kultu­reller Narrative sichtbar werden, trans­for­miert oder verschwiegen werden.

Foto: Zainab Haidary