Eröffnung François Jacob und Aïcha Khorchid

Einladung Eröffnung François Jacob und Aïcha Khorchid

Freitag, 20.11.2026, 19 Uhr

Wir laden Sie herzlich ein! Freuen Sie sich auf gleich zwei Malerei-Ausstel­lungen mit denen wir unser Programm im Kunst­herbst fortsetzen! Es handelt sich um zwei so außer­ge­wöhn­liche wie faszi­nie­rende Positionen, die erstmalig in Deutsch­land im Rahmen von insti­tu­tio­nellen Ausstel­lungen gezeigt werden:

François Jacob. Auf der Bühne des Ungefähren

François Jacob La Charge, 2021 Öl auf Leinwand, 200 × 220 cm Courtesy Rehbein Galerie und François Jacob © Rehbein Galerie Foto: François Jacob

Rätsel­hafte Theatralik, Sphären des Unbestimmten und Momente der Verletz­lich­keit prägen das Werk des belgi­schen Malers François Jacob. Seine Leinwände wirken wie Bühnen­räume: Figuren agieren darin wie Schauspieler*innen in surrealen, oft rätsel­haften Choreo­gra­fien. Die szeni­schen Arran­ge­ments entziehen sich eindeu­tigen Inter­pre­ta­tionen und eröffnen vielfäl­tige Assozia­ti­ons­räume. Zugleich verzichtet Jacob bewusst auf zeitge­nös­si­sche Elemente, wodurch seine Bilder eine univer­selle Zeitlo­sig­keit erhalten. Die Ausstel­lung zeigt rund 80 Gemälde und Zeich­nungen. Beglei­tend dazu erscheint eine 200-seitige Publi­ka­tion im Verlag der Buchhand­lung Walther und Franz König, mit Texten von Larissa Kikol, Olivier Duquenne und Andreas Beitin sowie einem Interview mit dem Künstler.

Aïcha Khorchid. Das Meer ist nicht blau

Aïcha Khorchid La Chambre de mon Enfance II, 2026 Organi­sche Pigmente, Latex, Kanin­chen­leim, Ölkreide und Bleistifte auf Holztafel, 200 x 200 cm Courtesy die Künst­lerin und GNYP Galerie © Aïcha Khorchid

Die farbmäch­tigen Bildwelten der in Pakistan geborenen Künst­lerin Aïcha Khorchid gleichen einer Reise durch ihr Leben und visua­li­sieren ihre Suche nach Gebor­gen­heit, nach Identität, letztlich nach sich selbst. Erst mit 39 Jahren beginnt Aïcha Khorchid als Autodi­daktin zu malen: „Jedes Gemälde ist ein intimer Moment, ein Pflaster auf meinen Wunden“, sagt sie. Die auf großen Holzta­feln gemalten Werke thema­ti­sieren mit einer kraft­vollen Bildsprache Erleb­nisse und Eindrücke aus Aïcha Khorchids postmi­gran­ti­schem Leben in der Normandie oder in Paris. Aïcha Khorchid. Das Meer ist nicht blau ist nach einer Ausstel­lungs­be­tei­li­gung in der Albertina in Wien die erste insti­tu­tio­nelle Einzel­schau der Künstlerin.

Zur Eröffnung der beiden Ausstel­lungen heißen wir Sie, Ihre Familie und Ihre Freund*innen am Freitag, 20. November 2026, um 19 Uhr herzlich willkommen.

Direktor Andreas Beitin begrüßt Sie mit einer kurzen Einfüh­rung in die von ihm kuratierten Ausstel­lungen. Im Anschluss folgt ein Grußwort von Alexander Homann, Botschaftsrat und Leiter der Vertre­tung der Deutsch­spra­chigen Gemein­schaft – Ostbel­gien, Födera­tion Wallonie-Brüssel und Wallonien der Botschaft Belgien in Berlin.

Unsere beiden neuen Ausstel­lungen feiern wir ab 20.30 Uhr mit einer Party und Drinks. Der Eintritt ist frei.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!