Empowerment

10. 9. 2022 — 8. 1. 2023

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„We should all be feminists“ lautet der bekannte Aufruf von Chima­manda Ngozi Adichie, der 2016 ein „We should all be feminists“ lautet der bekannte Aufruf von Chima­manda Ngozi Adichie, der 2016 ein umstrit­tenes T‑Shirt von Dior zierte. Längst ist der Feminismus in Europa und den USA Teil der Populär­kultur geworden und Frauen sich bahnen sich hier wie auch in vielen anderen Teilen der Welt aktiv und aktivis­tisch ihren Weg durch patri­ar­chale Struk­turen. Doch trotz zahlloser Bewegungen und Demons­tra­tionen kann auch im 21. Jahrhun­dert von einer Gleich­stel­lung aller Geschlechter nicht gespro­chen werden. In manchen Ländern gibt es aktuell sogar rückwärts­ge­wandte Entwick­lungen, teils werden Rechte von Frauen und der LGBQTIA+-Communities massiv beschnitten.

Mit Empower­ment gibt das Kunst­mu­seum Wolfsburg erstmals einen weltweiten Überblick über Kunst und diverse Feminismen seit 2000. Wie agieren Künstler*innen in der postko­lo­nialen, digitalen Gegenwart aus ihrer jewei­ligen Situation heraus? Welches emanzi­pa­to­ri­sche Verständnis liegt ihrer Kunst zugrunde? Wie weiten sie den Blick auf eine feminis­tisch orien­tierte Zukunft? Verhan­delt werden Fragen bezüglich sozialer Ungleich­heit, Sexismus, Rassismus, Migration, Antise­mi­tismus, das Verhältnis von Körpern, Techno­logie sowie ökolo­gi­sche Anliegen.

Um diesen globalen Perspek­tiven gerecht zu werden, wurden inter­na­tio­nale Netzwerke aus Wissen­schaftler* innen, Kurator*innen und Künstler*innen initiiert sowie Kollek­tive aus Brasilien, China, Uganda und Indien einge­laden. Präsen­tiert werden rund 150 künst­le­ri­sche Positionen.

In Koope­ra­tion mit Bundes­zen­trale für politi­sche Bildung entsteht eine 500-seitige Publi­ka­tion mit Beiträgen von 35 inter­na­tio­nalen Autor*innen.

Kurator*innen: Andreas Beitin, Katharina Koch und Uta Ruhkamp

Kurato­ri­sche Assistenz:
Regine Epp und Dino Steinhof