Publikationen

Das Kunst­mu­seum Wolfsburg ist ein Ort des Ausstel­lens, des Sammelns – und des Forschens. All das wird gebündelt über unsere aufwän­digen Publi­ka­tionen sichtbar, die mit ein wesent­li­cher Bestand­teil unserer Arbeit sind. Die Werke sind, sofern vorrätig, über unseren Museums­shop lieferbar. Tauchen Sie ein in die unter­schied­li­chen Welten von Kunst und Künstler*innen!

Julian Charrière. Midnight Zone – Publi­ka­tion engl.

Das gleißende Licht einer Fresnel­linse inmitten der pazifi­schen Tiefsee, gigan­ti­sche Gletsch­er­land­schaften unter Wasser und Taucher*innen, die in den mexika­ni­schen Cenoten wie schwe­relos zu schweben scheinen – die Ausstel­lung Midnight Zone des franzö­sisch-schwei­ze­ri­schen Künstlers Julian Charrière (*1987) präsen­tiert in der großen Halle des Kunst­mu­seum Wolfsburg eine faszi­nie­rende Ausein­an­der­set­zung mit der geheim­nis­vollen Welt des Wassers.

Anläss­lich der Ausstel­lung Midnight Zone von Julian Charrière im Kunst­mu­seum Wolfsburg ist in enger Zusam­men­ar­beit mit dem Künstler eine reich bebil­derte Publi­ka­tion erschienen. Hochwer­tige, eindrucks­voll repro­du­zierte Bildstre­cken und die Verwen­dung unter­schied­li­cher Papiere machen die Publi­ka­tion auch haptisch zu einem beson­deren Erlebnis. Sie versam­melt Texte von Stacy Alaimo, Rachel Carson, Susan Casey, Peter H. Gleick, Peter Godfrey-Smith, Amorina Kingdon, Geraldine Kirrihi Barlow, Sara A. Rich und Helen M. Rozwa­dowski sowie ein ausführ­li­ches Interview mit Julian Charrière, geführt von Andreas Beitin und Roland Wetzel.

Die Publi­ka­tion erscheint in engli­scher Sprache (mit deutschen Überset­zungen per QR-Code), umfasst 272 Seiten.

Utopia. Recht auf Hoffnung – Publi­ka­tion dt./engl.

Wir leben in einer Zeit globaler Polykrisen: Kriege, weltweite Flucht­be­we­gungen und ein zuneh­mender Vertrau­ens­ver­lust in demokra­ti­sche Struk­turen prägen das aktuelle Weltge­schehen. Zugleich wirkt die menschen­ge­machte Klima­ka­ta­strophe als dominante Heraus­for­de­rung, die unser Denken und Handeln tiefgrei­fend beeinflusst.

Das Ausstel­lungs- und Publi­ka­ti­ons­pro­jekt Utopia. Recht auf Hoffnung setzt dem eine kraft­volle Botschaft entgegen. Mit zahlrei­chen inter­na­tio­nalen künst­le­ri­schen Positionen wird ein Zeichen der Zuver­sicht gesetzt – ein Appell für die Möglich­keit eines besseren, gerech­teren Lebens für alle Menschen auf diesem Planeten.

Die beglei­tende, reich bebil­derte Publi­ka­tion versteht sich als trans­dis­zi­pli­näres Projekt. Sie vereint Beiträge aus Kunst­wis­sen­schaft, Philo­so­phie, Sozio­logie, Geschichte und Politik­wis­sen­schaft und eröffnet vielfäl­tige Perspek­tiven auf die zentralen Themen der Ausstellung.

Mit Beiträgen von: Dr. Inke Arns, Dr. Andreas Beitin, Dr. Dagmar Fink, Dr. Lisa Garforth, Prof. Dr. Jörg Heiser, Dr. Jakob Huber, Wolfgang Kaleck, Dr. Sebastian Mühl, Prof. Dr. Ludger Schwarte, Prof. Dr. Maris­tella Svampa, Prof. Dr. Friedrich von Borries, Prof. Dr. Tilo Wesche, Prof. Dr. Kerstin Wolff und Prof. Dr. Alex Zamalin.

Leandro Erlich. Schwe­relos – Publi­ka­tion dt./engl.

Die Ausstel­lung Leandro Erlich. Schwe­relos schafft einen vielsei­tigen Erfah­rungs­raum, in dem die Ausein­an­der­set­zung mit den benannten Themen­fel­dern visuell unter­sucht wird und eine so unkon­ven­tio­nelle wie ungewöhn­liche Perspek­tive auf einige der drängenden Probleme bietet, die unsere Welt heute und vermut­lich auch noch morgen prägen. Die großfor­ma­tigen Instal­la­tionen und Kunst­werke dienen dabei als künst­le­risch trans­for­mierte Darstel­lung der Verflech­tungen zwischen den genannten Themen­be­rei­chen und regen den Dialog über die damit verbun­denen Heraus­for­de­rungen und Chancen an.

Firelei Báez. Trust Memory Over History – Publikation 

Das künst­le­ri­sche Schaffen der domini­ka­nisch-ameri­ka­ni­schen Künst­lerin Firelei Báez (geb. 1981) lebt von Gegen­sätzen und Mehrdeu­tig­keiten, indem es Schönheit mit Gewalt, persön­liche Perspek­tiven mit großen histo­ri­schen Erzäh­lungen und karibi­sche Mytho­logie mit Science-Fiction verknüpft. 
Anstatt Wahrheit durch Fiktion oder Karten durch Mythen zu ersetzen, plädiert ihr Werk für eine vielschich­tige Komple­xität von Fiktionen, die gemeinsam unsere Welt prägen. 
Dieser Katalog wurde für die Ausstel­lung „Trust Memory Over History“ im Louisiana Museum of Modern Art und im Kunst­mu­seum Wolfsburg erstellt.

Die Publi­ka­tion ist leider ausverkauft.

Kapwani Kiwanga. Die Länge des Horizonts  – Publi­ka­tion dt./engl.

Recher­che­ba­siert, thema­tisch hochak­tuell und zukunfts­ori­en­tiert, so lässt sich das Werk der kanadisch-franzö­si­schen Künst­lerin Kapwani Kiwanga beschreiben. Sie nutzt die Wirkungs­macht von inhalt­lich aufge­la­denen Materia­lien, um globale Geschichte(n) aus neuen Perspek­tiven zu erzählen. Durch die histo­ri­sche, soziale und politi­sche Dimension ihrer Werke verfei­nert sie unser Gespür für »versteckte« gesell­schaft­liche Mecha­nismen, struk­tu­relle Ungerech­tig­keiten und Machtasym­me­trien. Auf poetische Art und Weise vermisst und erweitert Kapwani Kiwanga unseren gesell­schaft­li­chen Horizont. Die vorlie­gende Publi­ka­tion begleitet nicht nur ihre erste Mid-Career-Retro­spek­tive, sondern reicht weit über diese hinaus. Heraus­ge­geben von Uta Ruhkamp, mit Texten von Cecilia Alemani, Julie Pellegrin u. a.

Die Publi­ka­tion ist leider ausverkauft.

Freund­schaften. Gemein­schafts­werke von Dada bis heute – Publikation

Es ist eine Beson­der­heit der künst­le­ri­schen Praxis des 20. und 21. Jahrhun­derts, dass sich zuweilen Bekannte, enge Vertraute, Freund*innen, Liebes­paare oder auch sogar Rivalen zusam­men­finden, um an der Reali­sie­rung eines Kunst­werks zu arbeiten. Freund­schaften. Gemein­schafts­werke von Dada bis heute widmete sich der Entste­hungs­ge­schichte künst­le­ri­scher Kolla­bo­ra­tionen und unter­sucht erstmalig Werke unter­schied­lichster Gattungen und Techniken. Mit gemein­schaft­li­chen Arbeiten von Salvador Dalí und Luis Buñuel, Francis Picabia und René Clair, Jean Tinguely und Yves Klein, Georg Baselitz und Eugen Schöne­beck, Arnulf Rainer und Dieter Roth, William S. Burroughs und Brion Gysin, Jenny Holzer und Lady Pink und vielen anderen werden mehr als einhun­dert Werke vorgestellt.

Heraus­ge­geben von Blandine Chavanne und Jean-Jacques Lebel mit Andreas Beitin und Jean François Chougnet.

25 x 17 cm | 304 Seiten | 200 Abbil­dungen | deutsche Sprache

Re-Inventing Piet. Mondrian und die Folgen – Publi­ka­tion dt./engl.

Re-Inventing Piet. Mondrian und die Folgen präsen­tiert ausgehend von bedeu­tenden Werken aus Piet Mondrians bekann­tester Schaf­fens­phase, der sogenannten „Neuen Gestal­tung“, erstmalig in diesem Umfang einen Einblick in den Kosmos der mannig­fal­tigen Neuschöp­fungen, Adaptionen, Varia­tionen, Persi­flagen und Weiter­ent­wick­lungen seiner künst­le­risch bahnbre­chenden Kompo­si­tionen: von Kunst­werken seiner unmit­tel­baren Zeitgenoss*innen über die berühmten Mondrian-Kleider von Yves Saint Laurent, Objekte des Designs und der Alltags­kultur bis hin zu zahlrei­chen Arbeiten und Instal­la­tionen von Künstler*innen der Gegenwart. Die großzügig illus­trierte, zweispra­chige Publi­ka­tion, heraus­ge­geben von Andreas Beitin und René Zechlin, enthält neben einer fundierten Einlei­tung trans­dis­zi­pli­näre Textbei­träge von Friedrich von Borries, Nancy J. Troy, Wolfgang Ullrich und Marek Wieczorek.

320 Seiten/pages, ca. 300 Abbildungen/illustrations, Deutsch/English
Verlag der Buchhand­lung Walther und Franz König

„So ist dieser Katalog eine ideale Lektüre für Mondrian-Fans.“ Dresdener Neuste Nachrichten, Kristian Teetz, 24.06.2023

Empower­ment. Kunst und Feminismen – Publi­ka­tion dt./engl.

Zur Ausstel­lung erschien in Koope­ra­tion mit der Bundes­zen­trale für politi­sche Bildung (bpb) eine umfang­reiche Publi­ka­tion, die weit über die Ausstel­lung hinaus­reicht: Empower­ment. Kunst und Feminismen mit Text- und Inter­view­bei­trägen von rund 50 inter­na­tio­nalen Wissenschaftler*innen, Künstler*innen und Kurator*innen, hrsg. von Andreas Beitin, Katharina Koch und Uta Ruhkamp, 500 Seiten, ca. 380 Abbil­dungen, (deutsch, separate englische Textausgabe).

Die Publi­ka­tion ist leider ausverkauft.

Check­point. Grenz­blicke aus Korea – Publi­ka­tion dt./engl.

Beglei­tend zur Ausstel­lung Check­point. Grenz­blicke aus Korea ist ein rund 100-seitiges Booklet erschienen, das vertie­fende Texte zum Projekt sowie zu einzelnen Werken enthält – verfasst von Andreas Beitin, Gilhwa Jung, Sunjung Kim und Bongki Lee. 

Die Ausstel­lung und das Booklet wurden durch die Unter­stüt­zung der Kultur­ab­tei­lung der Botschaft der Republik Korea in Berlin, des Korea­ni­schen Kultur­zen­trums sowie der Korean Founda­tion for Inter­na­tional Cultural Exchange (KOFICE) im Rahmen des Traveling Korea Arts Project ermöglicht.

Oil. Schönheit und Schrecken des Erdöl­zeit­al­ters – Publi­ka­tion dt./engl.

Erdöl – kein anderer Rohstoff durch­dringt so viele Bereiche unseres Lebens: unsere Städte, unsere Körper, unsere Emotionen. Die Publi­ka­tion Oil. Schönheit und Schrecken des Erdöl­zeit­al­ters bietet komplex und vielfältig wie nie zuvor einen trans­dis­zi­pli­nären Einblick in das globale Zeitalter des Erdöls und wie es Kunst und Künstler*innen inspi­rierte. Anhand rund 250 inter­na­tio­naler künst­le­ri­scher Positionen vom Beginn des 20. Jahrhun­derts bis heute sowie histo­ri­scher Objekte, die bis ins Altertum zurück­rei­chen, wird dieser ambiva­lente Stoff mit all seinen komplexen wissen­schaft­li­chen, techno­lo­gi­schen und kultu­rellen Verbin­dungen und Kontexten auf 400 Seiten mit rund 350 Abbil­dungen beleuchtet. Oil. Schönheit und Schrecken des Erdöl­zeit­al­ters, heraus­ge­geben von Andreas Beitin, Alexander Klose und Benjamin Steininger, gestaltet von Jan Kiess­wetter, mit einem Vorwort von Andreas Beitin, einer Einlei­tung von Alexander Klose und Benjamin Steininger, Texten von Akintunde Akinleye, Leila Alieva, Dominic Boyer, Jan von Brevern, Heather Davis, Elena Engelbrechter, Christoph Engemann, Timothy Furstnau, Eckhart Gillen, Rüdiger Graf, Helmut Höge, Isabel J. Piniella Grillet, Karen Pinkus, Christian Schwarke, Suwarno Wisetro­tomo und Susanne Witzgall sowie der eigens für das Projekt geschaf­fenen Textin­ter­ven­tion Ölspur von Bernhard Hopfengärtner.

Die Publi­ka­tion ist leider ausverkauft.

Mischa Kuball. Referenz­Räume – Publi­ka­tion dt./engl.

Mischa Kuball. Referenz­Räume, hg. von Andreas Beitin, Holger Broeker und Fritz Emslander, erscheint als Künst­ler­buch im Verlag der Buchhand­lung Walther und Franz König. Die Publi­ka­tion mit dem umfang­rei­chen, vom Künstler gestal­teten Bildteil ist seit 2007 das erste übergrei­fende Kompen­dium zum Werk Mischa Kuballs. Texte von Lilian Haberer, Daniel Horn, Christina Irrgang und Marcus Steinweg bieten eine fundierte Ausein­an­der­set­zung mit zentralen Themen des Werkes.

Deutsch / Englisch, ca. 360 Seiten, 500 Abbildungen.

In aller Munde. Das Orale in Kunst und Kultur – Publikationengl.

Lippen, Zunge und Zähne – Beißen und Reißen – Essen, Schmecken und Lecken – Singen, Pfeifen und Sprechen – Schreien, Speien und Spucken – Atmen, Hauchen und Rauchen – Lachen und Weinen, Tasten und Fühlen sowie Küssen, Lust und Leiden­schaft: Der Mund und seine Höhle sind eine äußerst reizvolle Körper­zone. Von der Antike bis zur Gegenwart hat sich die Kunst- und Kultur­ge­schichte an ihr abgear­beitet. Die vorlie­gende reich bebil­derte Publi­ka­tion bietet einen kunst­ge­schicht­li­chen Überblick über den breit gefächerten motiv­ge­schicht­li­chen Pfad rund um das Orale, der über die Ausstel­lung hinaus­reicht. So nimmt sie den Mund und seine Fähig­keiten auch im Bereich der Filmge­schichte, Ethno­logie, Litera­tur­wis­sen­schaften und Archi­tektur unter die Lupe.

Mit Beiträgen von Andreas Beitin, Hartmut Böhme, Horst Bredekamp & Kolja Thurner, Roland Garve, Birte Hinrichsen, Olaf Knellessen, Harald Lemke, Karin Leonhard, Jürgen Müller, Uta Ruhkamp, Beate Slominski, Marcus Stiglegger und Ulrike Vedder.

Die Publi­ka­tion umfasst 352 Seiten mit 350 Abbildungen.

Barbara Kasten. Works – Publi­ka­tion dt./engl.

Die US-ameri­ka­ni­sche Künst­lerin Barbara Kasten hat innerhalb der vergan­genen fünf Jahrzehnte ein beein­dru­ckendes multi­me­diales Werk geschaffen, in dessen Zentrum ihre faszi­nie­renden Fotogra­fien stehen. Barbara Kastens Kunst befindet sich in einigen der weltweit bedeu­tendsten Museen (u. a. The Museum of Modern Art, New York, Tate Modern, London, Centre Pompidou, Paris). Die in enger Zusam­men­ar­beit mit der Künst­lerin entstan­dene zweispra­chige Publi­ka­tion Barbara Kasten. Works (deutsch /englisch) präsen­tiert auf über 250 Seiten mit vielen großfor­ma­tigen Abbil­dungen einen umfas­senden Einblick in ihr OEuvre – von frühen Skulp­turen und Fotogrammen über die oft buntfar­bigen, konkreten Fotogra­fien bis hin zu neuesten instal­la­tiven Video­ar­beiten. Die beglei­tenden Essays von Carol S. Eliel, Elena Engelbrechter, Anette Hüsch, Alex Klein und Magdalena Kröner sowie das umfang­reiche Interview von Andreas Beitin mit der Künst­lerin bieten einen vertie­fenden Einblick in das facet­ten­reiche Schaffen von Barbara Kasten.

Die Publi­ka­tion ist leider ausverkauft.

Ryoji Ikeda. data-verse – Publi­ka­tion dt./engl.

Ryoji Ikeda (*1966 in Gifu, Japan; lebt und arbeitet in Paris und Kyōto) gehört weltweit zu den bedeu­tendsten Sound- und Medien­künst­lern. Seine oft großfor­ma­tigen Licht- und Klang­in­stal­la­tionen haben inter­na­tional schon vielfach für Furore gesorgt (u.a. 2018 Centre Pompidou, Paris; 2018 Eye Filmmu­seum, Amsterdam; 2015 ZKM Karlsruhe; 2014/15 Minsheng Art Museum, Shanghai). Ikedas Werke machen digitale Universen visuell und akustisch erlebbar und reflek­tieren die fortschrei­tende Digita­li­sie­rung unserer Gesell­schaft. Das Kunst­mu­seum Wolfsburg zeigt mit der Ausstel­lung erstmals gemeinsam zwei neue großfor­ma­tige Projek­tionen, die eigens für das Museum einge­richtet werden: data-verse 1 und data-verse 2.

Die Publi­ka­tion ist leider ausverkauft.

Robin Rhode. Memory Is The Weapon – Publi­ka­tion dt./engl.

Die Mid-Career-Retro­spek­tive Robin Rhode. Memory Is The Weapon des südafri­ka­ni­schen Künstlers Robin Rhode (*1976, Kapstadt) wurde von einem reich bebil­derten Katalog begleitet. Heraus­ge­berin ist Uta Ruhkamp. Robin Rhode lässt seine Werke auf öffent­li­chen Wänden entstehen. Schritt für Schritt hält er die Entwick­lung seiner visuellen Kurzge­schichten dabei fotogra­fisch fest. Sein Allein­stel­lungs­merkmal ist die innova­tive Kombi­na­tion aus Zeichnung, Körper, Objekt und Wand.

In seinen komplexen Arbeiten gelingt ihm ein inhalt­li­cher Spagat zwischen südafri­ka­ni­scher Geschichte, Kultur und Menta­lität, sowie ihren Zeichen und Codes und der abstrakten Sprache europä­isch-ameri­ka­ni­scher Kunst­ge­schichte. Die Publi­ka­tion enthält ein Vorwort von Andreas Beitin und Florian Steininger und eine Einfüh­rung von Uta Ruhkamp. Zudem sind ein umfas­sendes und sehr persön­li­ches Gespräch mit dem Künstler, Gedichte von Don Mattera, James Matthews und Gladys Thomas Bestand­teil. Deswei­teren umfasst der Katalog ein Interview von Dor Guez mit Robin Rhode zu den eigens für die Ausstel­lung im Kunst­mu­seum Wolfsburg in Jericho (Westjor­dan­land) entstan­denen Werken.

Now Is The Time – Sammlungs-Publikation

Zur Jubilä­ums­aus­stel­lung Now Is The Time im Jahr 2019 ist eine Sammlungs­pu­bli­ka­tion mit Werken aller in der Sammlung vertre­tenen Künstler*innen im Hatje Cantz Verlag erschienen. Ein großer Teil der Werke war auch in der Ausstel­lung Welten in Bewegung. 30 Jahre Kunst­mu­seum Wolfsburg vom 25.5.–4.8.2024 zu sehen.

Neben einem Vorwort des Direktors Dr. Andreas Beitin und einer Einfüh­rung in die Ausstel­lung sowie einem Essay zur Entwick­lung der Sammlung von Sammlungs­leiter Dr. Holger Broeker würdigen ca. 100 inter­na­tio­nale Autoren die ca. 600 Instal­la­tionen, Werkgruppen und Einzel­ar­beiten, die nach dem Epochen­jahr 1968 entstanden sind. Es handelt es sich dabei in vielen Fällen um Haupt- und Schlüs­sel­werke der global agierenden Künstler*innen. Der Band enthält zudem zahlreiche großfor­ma­tige Aufnahmen der Jubilä­ums­aus­stel­lung, in der das vielfäl­tige Zusam­men­spiel der unter­schied­li­chen Werke sichtbar wird. Nahezu alle Werke sind auch einzeln abgebildet.

Facing India – Publikation

Die umfang­reiche Publi­ka­tion zur Ausstel­lung Facing India erschien in deutscher und engli­scher Ausgabe im Hardcover-Format und wurde von Ralf Beil und Uta Ruhkamp heraus­ge­geben. Ein Vorwort von Ralf Beil und eine Einfüh­rung von Uta Ruhkamp führen in das Thema ein.

Zentrale kontex­tu­elle Perspek­tiven liefern die Essays von Urvashi Butalia, Gründerin und Leiterin des feminis­ti­schen Verlags Zubaan in Neu-Delhi, sowie von Roobina Karode, Direk­torin des Kiran Nadar Museum of Art in Neu-Delhi und Noida. Ergänzt wird der Band durch ausführ­liche Inter­views mit sämtli­chen betei­ligten Künst­le­rinnen, die vertie­fende Einblicke in deren Arbeit und Positionen ermöglichen.

Die Publi­ka­tion umfasst ca. 240 Seiten mit rund 150 Abbil­dungen und erscheint im Format 24 × 31 cm als Hardcover.

Robert Lebeck. 1968 – Publi­ka­tion dt./engl.

Die beglei­tende Publi­ka­tion zur Ausstel­lung Robert Lebeck. 1968, heraus­ge­geben von Ralf Beil und Alexander Kraus und gestaltet von Cordula Lebeck, erschien im Steidl Verlag, Göttingen. In einem eindrucks­vollen Zusam­men­spiel von zeithis­to­ri­schen Essays, Bildre­por­tagen und fotogra­fi­scher Kunst vereint der Band Beiträge von Ralf Beil, Michael Glasmeier, Fabian Köster, Alexander Kraus, Aleksandar Nedel­kovski, Stefanie Pilzweger-Steiner, Stephan Ruderer, Annette Vowinckel, Martina Winkler und Ulf Erdmann Ziegler.

Ergänzt wird die Publi­ka­tion durch eine umfang­reiche Auswahl bislang unver­öf­fent­lichter Fotogra­fien und Kontakt­bögen sowie durch zentrale Repor­tagen aus dem Schlüs­sel­jahr 1968.

Hardcover, 320 Seiten, 226 Abbil­dungen, Format: 22,5 × 30 cm

Never Ending Stories – Publi­ka­tion dt./engl.

Die Ausstel­lung, Never Ending Stories. Der Loop in Kunst, Film, Archi­tektur, Musik, Literatur und Kultur­ge­schichte wurde begleitet von einem umfas­senden Grund­la­gen­werk in deutscher und engli­scher Sprache, heraus­ge­geben von Ralf Beil. Die Publi­ka­tion beleuchtet das facet­ten­reiche Thema der Schau ebenso wissen­schaft­lich fundiert wie gestal­te­risch inspi­riert und versam­melte darüber hinaus ausführ­liche Werkkom­men­tare zu den ausge­stellten Arbeiten.

13 eigens für das Buch verfasste Essays von renom­mierten Autorinnen und Autoren – darunter Aleida und Jan Assmann, Norbert Bolz, Claudia Dillmann, Michael Glasmeier, Lars Jaeger, Joachim Kalka, Stefan Klein, Peter Kraut, Niklas Maak, Peter Sloter­dijk und Franziska Stöhr – traten in einen spannungs­vollen Dialog mit Werktexten von Stephanie Lovász und Michael Schultze sowie ausge­wählten Quellen­texten von Étienne-Louis Boullée, Julio Cortázar, Johann Wolfgang von Goethe, Kraftwerk, Friedrich Nietzsche, Platon und Simon Reynolds.

Gestaltet wurde die Publi­ka­tion vom Design­studio Eggers + Diaper und erschien im Hatje Cantz Verlag. Der hochwertig ausge­stat­tete Hardco­ver­band umfasste 360 Seiten mit rund 650 Abbildungen.

Hans op de Beeck. Out of the Ordinary – Publi­ka­tion dt./engl.

Die Retro­spek­tive als Gesamt­kunst­werk: Auf mehr als 2200 Quadrat­me­tern in und um die große Ausstel­lungs­halle mitsamt ihrer Empore können die Besucher des Kunst­mu­seums Wolfsburg eintau­chen in die faszi­nie­rende Kunst-Welt von Hans Op de Beeck.

„Out of the Ordinary“ im Doppel­sinn: Aus dem unmit­tel­baren Lebens­alltag heraus entstehen bei dem gefei­erten belgi­schen Multi­media-Künstler (*1969) seltsam verfrem­dete Orte und Situa­tionen, die, oft modell­haft, im präzisen Einsatz von fließendem Wasser, magischen Musik­ein­spie­lungen oder eindring­li­chen Filmbil­dern im Wortsinn außer­or­dent­lich werden.

Eine Premiere für Wolfsburg: Erstmals in der Geschichte des Hauses beginnt eine Einzel­aus­stel­lung auf der Empore. Dort werden die Besucher empfangen von Bäumen, Büschen, Kieswegen und einer Wasser­fon­täne. Der Blick von dieser Garten­ter­rasse geht auf Fabrik­an­lagen und Stadt­rand­häuser, die eine Auswahl seiner wichtigsten Instal­la­tionen und Videos in sich bergen, darunter auch weitere, eigens für die Wolfs­burger Schau entstan­dene Arbeiten.

Der Katalog als Künst­ler­buch: Parallel zur Retro­spek­tive erscheint ein Gesamt­über­blick über sein bishe­riges Œuvre in Buchform mit zahlrei­chen Werkkom­men­taren des auch als Autor, Komponist sowie Theater­re­gis­seur tätigen Künstlers.

Die Publi­ka­tion ist leider ausverkauft.

Im Käfig der Freiheit – Publi­ka­tion dt./engl.

Beglei­tend zur gleich­na­migen Ausstel­lung Im Käfig der Freiheit im Kunst­mu­seum Wolfsburg erschien eine eindrucks­volle Publi­ka­tion, die sich der spannungs­vollen Beziehung zwischen Freiheit und Begren­zung widmet – in der Kunst wie im Leben. Inspi­riert von Jean-Jacques Rousseaus berühmtem Diktum „Der Mensch ist frei geboren und liegt doch überall in Ketten“, beleuchtet das Buch auf vielfäl­tige Weise die Fragi­lität indivi­du­eller, politi­scher, sexueller und künst­le­ri­scher Freiheit.

Die Publi­ka­tion versam­melt nicht nur Werkab­bil­dungen und vertie­fende Texte zu allen gezeigten Positionen, sondern stellt auch neue Perspek­tiven auf die Sammlung des Kunst­mu­seums Wolfsburg vor: Zehn bedeu­tende Neuzu­gänge seit 2015 – darunter Ankäufe, Dauer­leih­gaben und Schen­kungen – treten in einen spannungs­vollen Dialog mit zehn prägenden Werken aus den Jahren 1994 bis 2014.

Ein Buch für alle, die sich für die Macht der Bilder, die Kraft der Kunst – und die vielen Facetten der Freiheit interessieren.

Das reich illus­trierte Katalog­buch enthält neben einem Essay von Ralf Beil Werktexte zu sämtli­chen Arbeiten von Holger Broeker und Chris­tiane Heuwinkel. Gestal­tung: Koma Amok, 128 Seiten.

Jeppe Hein. This Way – Publikation

Wo geht es lang? Täglich legen wir bewusst und unbewusst zahlreiche Wege zurück – nicht nur kleinere und größere Distanzen, sondern auch innere Wege. Diese alltäg­li­chen Bewegungen standen im Mittel­punkt der Ausstel­lung This Way des dänischen Künstlers Jeppe Hein (*1974) im Kunst­mu­seum Wolfsburg. In einem begeh­baren Labyrinth aus Räumen, Pfaden, Kreuzungen und Plätzen begegnete das Publikum nicht nur Heins charak­te­ris­ti­schen minima­lis­ti­schen, kineti­schen und parti­zi­pa­tiven Arbeiten, sondern wurde auch von neuen, ortsspe­zi­fi­schen Werken überrascht.

Nach einem persön­li­chen Wende­punkt – einem Burnout im Dezember 2009 – hatte sich das künst­le­ri­sche Ausdrucks­spek­trum Heins spürbar erweitert. Klang, Resonanz, Stille, Duft und Atem traten verstärkt in den Vorder­grund und zeugten von seiner inten­siven Ausein­an­der­set­zung mit fernöst­li­cher Philo­so­phie, Buddhismus, Yoga und Medita­tion. Diese persön­liche Trans­for­ma­tion spiegelte sich nicht nur in seinen Arbeiten wider, sondern auch in seinem Aquarell-Tagebuch, das Teil der Ausstel­lung war – ebenso wie in der beglei­tenden Publikation.

In einem offenen Gespräch zwischen Jeppe Hein und Kuratorin Uta Ruhkamp sowie in beglei­tenden Essays von Finn Janning und Peter Høeg wurde der Künstler in all seinen Facetten greifbar – nicht nur als Kunst­schaf­fender, sondern auch als Mensch.

Ca. 200 Seiten, 240 Abbildungen.

Weitere Publi­ka­tionen finden Sie in unserem Shop.